Italienische Gerichte sind aus dem riesigen Kulturraum nicht mehr weg zu lassen, in fast jeder Kleinstadt findet sich eine Pizzeria, ein italienisches Restaurant oder zumindest ein Eisstand – sind es größere Städte wie Hamburg oder die Provinz um Hannover. Nicht nur das Lebensgefühl sowie die Erinnerung an den Italienurlaub treiben uns zum Italiener von nebenan. Pizza, Pasta und Co. gehören heute ganz normal zu unserem Leben, da sie halt gut schmecken und auch ein nicht wegzudenkender Teil unserer ganz alltäglichen Ernährung sind. So wurde aus dem exotischen Einwandereressen ein fester Bestandteil der deutschen Essenskultur, das welches niemand missen möchte., Die gefragfte mediterrane Küche gibt es in diesem Sinne eigentlich nicht. Der Sammelbegriff steht für eine eigene Art zu kochen und typische Zutaten, die auf diese Art insbesondere im Mittelmeerraum werwendet werden. Sie gilt als bekömmlich und enthält durch die vornehmliche Olivenölverwendung weniger schädliche Fette als sonstige Küchen anderer Länder. Gemäß Studien leben die Menschen im Mittelmeerraum gesünder und werden älter und viele Krankheiten treten dort so gut wie gar nicht auf, aus diesem Grund hat sich die Mittelmeerküche auch zu einer beliebten Diät katapultiert. Die in Deutschland gefragteste Form der mediterranen Küche ist die italienische Küche, warum es auch in in Deutschland zahlreiche Italiener zu finden gibt., Die Pizza ist eines der berühmtesten italienischen Nationalgerichte wie auch namensgebend für viele italienische Restaurants, die sich als Pizzaria betiteln. Die Tradition gebackener Teigfladen reicht bis in die Antike zurück, mit der Einführung der Tomate in den Westen und ihrer steigenden Bekanntheit entwickelte sich im 19. Jahrhundert die jetzige Pizza, welche klassisch mit Tomate, Mozzarella und Basilikum bestückt wird. Es sind jedoch ebenso viele sonstige Beläge möglich, die jeweilig auf dem Hefeteigfladen verteilt werden. Das Einzigartige an dieser Mahlzeit ist ebenfalls, dass diese besonders heiß gebacken wird, was bestens in dem Steinofen funktioniert. Die in Deutschland beliebteste Variante ist die Pizza mit Salami und Käse. Die Erzeugung seitens Pizza wird in Italien fast wie Kunst angesehen und es existieren eine Menge Preise wie auch Wettbewerbe für meisterhafte Köche, welche verständlicherweise ausschließlich mittels bester Zutaten, am liebsten aus der persönlichen Landschaft arbeiten., Wie in vielen südeuropäischen Ländern läuft – so auch in Italien – das Essen ganz anders ab als hier in Deutschland. Wie selbstverständlich gehört dazu ein selbstangebauter Tropfen Wein und selbstverständlich im besten Fall auch viele gute Freunde und die Familie. Das Essen ist gesellig und mehr als nur die Einnahme einer Mahlzeit, es bietet allen die Möglichkeit zu kommunizieren, Anekdoten zu lauschen und erzählen und das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken. Daher dauert ein Essen in Italien häufig auch wesentlich länger als in Deutschland, es kann sich – wie in Spanien oder Frankreich – über zwei, drei Stunden ziehen und hat mindestens drei Gänge. Vor allem das Abendessen, das in den meisten Fällen viel später als in Nord- und Mitteleuropa begonnen wird, ist als die wichtigste und größte Speise des Arbeitstages, ein ausgedehntes Fest., Käse verfügt in Italien über eine lange Tradition. Schon seit Jahrhunderten werden mehrere Sorten hergestellt sowie finden in der italienischen Kochstube in diversen Bereichen Nutzung. In dem europäischen Vergleich erstellt keine Nation so viele Käsesorten her sowie Italien. In der Bundesrepublik Deutschland am bekanntesten sind Parmesan, Mozzarella, Pecorino wie auch Riccotta. Zusätzlich zu der Verwendung als Pizzabelag (Mozzarella), werden in erster Linie Parmesan sowie Pecorino, beides Sorten aus dem Hartkäse Bereich aus Norditalien, gerne als abwechslungsreiche Aufbesserung und Ausschmückung von Gerichten sämtlicher Art genutzt. Besonders qualitativer wie auch gereifter Hartkäse wird ebenfalls gerne am Stück und für sich verzehrt, bspw. als Vorgericht.