Bei der Betriebsprüfung oder auch Außenprüfung genannt geht es darum, Sachverhalte zu identifizieren, welche zu endgültigen Steuervergütungen, Steuerausfällen oder Steuererstattungen führen können. Das Recht zu einer Außenprüfung bekommt das Finanzamt über die Abgabenordnung wie auch die Betriebsprüfungsordnung 2000. Im Grunde kann das Finanzamt die Außenprüfung nach Lust und Laune umsetzen, jedoch sollte Ihnen zu diesem Zweck im Voraus Zeit gegeben werden genauer gesagt das Finanzamt muss sich bei Ihnen anmelden. Getreu der gesetzlichen Grundlagen muss für die Visite ein passender Zeitpunkt gewählt werden. Das heißt, dass der Prüfer sich nicht heute anmelden und morgen bei Ihnen auftauchen darf. Die Betriebsprüfungsordnung spricht bei großen Betrieben von vier Wochen sowie in allen anderen Fällen von 2 Wochen Bekanntgabefrist., Mit Angaben in der Einkommensteuererklärung lässt sich viel sparen. Viele Ausgaben kann man von den Steuern abgrenzen. Doch manchmal werden diese Anträge vom Finanzamt zurückgewiesen. Wenn das geschieht, muss man sich dafür engagieren sowie Einspruch erheben. Wird ebenfalls dieser abgelehnt, sollte eine Strafrechtliche Verfolgung vorm Finanzgericht vorgebracht werden. In solchen Situationen steht ein Anwalt zur Verfügung. Er kontrolliert die Anträge sowie die Sachlage und vertritt seine Klienten vor dem Finanzamt und vorm Gericht. Falls der Fall vor das Gericht geht, muss damit gerechnet werden, dass man die entstehenden Verhandlungskosten zu tragen hat. Deshalb sollte der Betrag, um welchen diskutiert wird, dringend größer sein, als die Gerichtskosten betragen würden. Auch in diesem Fall stehen Steueranwälte und Steuerberater zur Beratung und Kalkulierung zur Verfügung., In der Bundesrepublik Deutschland muss man auf seinen Verdienst Steuern an das Finanzamt . Doch zahlreiche der Deutschen versuchen diese Gebühren zu vermeiden. Sie geben bestimmte Verdienste nicht in der Einkommensteuererklärung für das Finanzamt an und hinterziehen die Steuern. Sofern das Finanzamt das herausfindet, drohen hohe Freiheits- wie auch Geldbußen. Strafrechtlich ist es an diesem Punkt eigentlich keinen Unterschied, ob man jemanden bspw. 50.000 Euro stiehlt oder ob man 150.000€ Steuern hinterzieht sowie sie somit dem Finanzamt klaut. Weil der herkömmliche Bürger im Normalfall keinesfalls viel oder überhaupt keine Ahnung von dem Steuerrecht und Steuerstrafrecht hat, stehen zu diesen Umständen Fachanwälte für Steuerrecht bereit. Sie finden die genaue Begebenheit heraus ebenso wie vertreten Angeklagte vor Finanzgericht ebenso wie vor dem Finanzamt. Darüber hinaus unterstützen Steueranwälte ihre Mandanten bei Selbstanzeigen oder stehen bei steuerrechtlichen und steuerstrafrechtlichen Fragen bei., Das Verfahren vor dem Finanzgericht ist keinesfalls billig. Besser gesagt entstehen nach den Regelungen des Gerichtskostengesetzes ein paar Kosten, welche sich an dem Streitwert orientieren. Mit dem 2. Kostenrechtsmodernisierungsgesetz, welches zum 01.08.2013 aktiviert worden ist, wurden unter anderem sowohl der Mindeststreitwert als auch die Gerichtsgebühren auf 1500 Euro gesteigert, somit die mit Klageeingang entstehende Verfahrensgebühr 284 Euro umfässt. Mit Wirkung von dem 16. Juli 2014 wurden diverse Paragraphen zum Gerichtskostengesetz verändert. Dies bedeutet, dass ebenfalls in Situationen wo Leute Kindergeld beziehen entgegen der zwischenzeitlichen Praxis nochmals eine Vorauszahlung anfällt. Der vorfällige Beitrag wird in der Regel nach dem tatsächlichen Streitwert ernannt, wenn dieser sich bei Klageeingang auf Anhieb wie auch klar aus der Anklageschrift ergibt. Alternativ wird die Gebühr nach dem Mindeststreitwert angefordert., Welche Person schlussendlich aufrecht sein und reinen Tisch machen möchte, sollte dem Finanzamt eindeutige Information vorführen. Das Anzeichen auf mögliche Konten in der Schweiz reicht nicht aus. Steuerhinterzieher müssen alle Einnahmen gründlich ermitteln sowohl für jedes betroffende Jahr eine Steuererklärung machen. Wenn die Tat dem Fiskus bislang nicht bekannt ist, leitet es ein Ermittlungsverfahren ein. Wenn die Tat schon ans Licht kam, dann ist eine Selbstanzeige ausgeschlossen – diese Anzeige wird das Finanzamt dann bereits längst getätigt haben. Der Schwarzgeldbesitzer muss dem Finanzamt in der Regel binnen einer Frist von einem Monat die nicht gezahlten Steuern ebenso wie sechs Prozent Verzinsung pro Jahr nachkommen. Wer das keineswegs schafft, kann mit weiteren Kosten wie auch einem Strafverfahren rechnen., In dem Jahr 2002 kam es zu einem Fall im Bereich Steuerhinterziehung. Knapp 1,7 Millionen Euro Steuern hat Boris Becker hinterzogen und wurde in diesem Fall zu zwei Jahren Freiheitsentzug auf Bewährung verurteilt. Die Justiz verurteilte ihn abgesehen von zu einer Geldbuße von 300.000€ und zusätzlich sollte der Herr 200.000€ Geldbuße für die Bewährungsauflage an verschiedene caritative Einrichtungen entrichten. Boris Becker hatte in den Jahren 1991 bis 1993 zwar auf Papier seinen Wohnsitz in dem Steuerparadies Monaco, allerdings war sein tatsächlicher Aufenthaltsort in der bayerischen Hauptstadt. Boris Becker wusste, dass er damit in Deutschland komplett abgabenpflichtig gewesen wäre, trotzdem hat er dem Finanzamt seine Münchner Wohnung vorenthalten., Eine große Anzahl an Deutschen versuchen bestimmte Profit zu vertuschen sodass sie ihre Steuern keineswegs abgeben müssen. Steuern werden auch von zahlreichen Prominenten hinterzogen. So auch . 2013 wurde veröffentlicht, dass er 3,5 Millionen Euro Steuern hinterzogen hat. Nachdem Hoeneß gewarnt worden war, dass die Zeitschrift „Stern“ Informationen bezüglich der Steuerhinterziehung verfüge, erstattete er Selbstanzeige, in der Zuversicht somit eine niedrigere Strafe zu erhalten. Trotzdem äußerte Hoeneß 2014, dass dieser 18,5 Millionen Euro an Steuern umgangen ist. Fortlaufend kamen zusätzliche Vermutungen herauf, dass Uli Hoeneß schon 27,5 Millionen Euro Steuern hinterzogen haben soll. März 2014 war Hoeneß vom Landgericht München auf Grund Steuerhinterziehung für schuldig erklärt worden. Er ist zu einer Freiheitsstrafe von 3 Jahren und 6 Monaten verurteilt worden.